AG „EMS“-Vertreter anlässlich eines Parlamentarischen Abends in Berlin

Spontaner Besuch der Reichstagskuppel mit MdB Heiko Schmelzle

Anlässlich eines Parlamentarischen Abends in Berlin, zu dem CDU/CSU und SPD gemeinsam mit den Verbänden VDR (Verband Deutscher Reeder), VDMA (Verband für Schiffbau und Meerestechnik e.V) sowie VMA (Verband für Maschinen und Anlagenbau) eingeladen hatten, waren auch Vertreter der AG „EMS“ angereist. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass die AG „EMS“ ihre Fähre MS „Ostfriesland“ im Rahmen eines Umbauprojektes mit der neuesten umweltfreundlichen LNG-Technologie ausstatten wird, wurde dem Emder Unternehmen im Rahmen von Gesprächen viel Aufmerksamkeit zuteil.

LNG (Liquified Natural Gas oder auch „Flüssiggas“) kommt als alternativem Schiffsantrieb zukünftig eine Schlüsselrolle zu. Durch den Einsatz dieser Technologie kann eine deutliche Reduzierung  bei allen wesentlichen Luftschadstoffen erreicht werden. MdB Heiko Schmelzle zeigte sich am Rande des Parlamentarischen Abends in Berlin zum Thema „LNG – saubere Energie für die maritime Wirtschaft“ erfreut über die Aktivitäten der Emder Reederei. „Touristen kommen gerade wegen der intakten Natur nach Ostfriesland. Es ist gut, dass MS „Ostfriesland“ nach der Umrüstung deutlich sauberer bzw. grüner wird,“ so Schmelzle.  

Der Vorsitzende des VSM Harald Fassmer bezeichnete die Aussagen im Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD zu alternativen Antrieben und Kraftstoffen als ermutigend. Er mahnte aber auch: „Aus Sicht der maritimen Wirtschaft müssen seitens der Politik  sinnvolle Rahmenbedingungen geschaffen werden. Einerseits geht es um Rechtssicherheit im Zusammenhang mit Emissionen, Besteuerung und EEG sowie die Vereinbarkeit mit europäischen Normen. Andererseits geht es um Versorgungssicherheit, d.h. es muss eine Infrastruktur geschaffen werden, die eine Betankung mit LNG ermöglich. Hierbei müssen notwendiger Naturschutz und wirtschaftliche Zwänge durch gezielt gesetzte Anreize in Einklang gebracht werden, so dass sich eine Umrüstung oder ein Neubau eines Schiffes auf Basis der neuen Technik am Ende rechnet.“  

Berlin / Emden, den 05/06/201

 
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