Borkum kommt nach Hause

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Sehnsuchts-Galerie

Eure Lieblingsorte auf Borkum

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Eure Borkum-Geschichten

Geschichte von Lutz M.

Die Insel Borkum ist schon nach einer Woche Aufenthalt zu unserer Lieblingsinsel geworden.
Wir haben die ankommende Fähre von Emden aus nach einem reichhaltigen Frühstück nach zwei Stunden Überfahrt auf der Insel Borkum mit dem Auto gut gelaunt verlassen.
Nach ein paar Kilometern Fahrt sind wir bei strahlendem Sonnenschein im Inselhotel Vierjahreszeiten angekommen.
Beim Einchecken haben wir schon gedacht. 
Wow, das könnte auch unsere Insel werden!
Die Menschen sind mit ihrem kurzen Moin sehr wortkarg aber super freundlich, hilfsbereit und für jede Bitte eines Gastes aufgeschlossen.
Jeder Gast ist da noch ein König!
Das Hotel ist einfach - „SPITZE“ -, das Essen ist sehr gut und noch ein klasse Wetter dazu, eben ein rundum Sorglospaket für einen schönen Urlaub.
Ein tägliches Hotel-Blättchen über Borkum beim Frühstück zu lesen, das hat uns inspiriert und den Tatendrang auch mit einem Rollstuhl geweckt. 
Eine angebotene Nostalgie-Zugfahrt mit einer über 100 Jahre alten Dampflokomotive mussten wir spontan in unsere Inselplanung aufnehmen.  
Zumal die Abfahrt des Zuges direkt vor dem Hotel stattfindet.
Ein Kindheitstraum als Heizer oder Lokführer auf einer Dampflok zu fahren, der stieg wieder in mir auf!
Sollen wir auf der Insel auch noch in die Luft gehen oder sollen wir nicht?
Wir haben es gelesen und am nächsten Tag dann auch getan. 
Es kam schon bei der Taxifahrt zum Flughafen große Freude auf, denn meine Frau kannte den geplanten Zielort nicht.
Beim Namen Flughafen Borkum wäre sie mir auch mit ihren Behinderungen aus dem Taxi gesprungen.
Steigen Sie bitte zur Inselrundfahrt ein, das waren die Worte des Borkumer Taxifahrers, der mich eben blind verstanden hat!
Mit einer zweimotorigen Propellermaschine und einem tollen Piloten sind wir dann doch in die grenzenlose Freiheit der Nordsee gestartet. 
Unter uns Sandbänke in den schönsten Formen, teilweise mit sich wohlfühlenden Robben belagert.
Der helle Sand mit den tollsten Mustern und Schattierungen, umspült von einem farbenfrohen Niedrigwasser der Nordsee - ein Farbenspiel der Sinne, eben eine Extraklasse. 
Die unendliche Weite eines strahlend blauen Himmels über uns, das vermittelt den Eindruck einer unsagbaren Freiheit.
Gerade noch modern und frei wie ein Vogel geflogen und danach in Schienen gezwängt, nostalgisch in Samt und Seide oder in der Holzklasse zu reisen, das hat etwas unsagbares auf dieser Insel.
Die alte Borkumbahn macht’s möglich, sie zeigt jedem Gast, der es wissen möchte, schonungslos die Unterschiede zur Moderne auf. 
Ein Geruch von Ruß und Kohle sind nicht mehr!
Der Lokführer einer alten Dampflok kommt heute ohne Heizer aus. 
Er muss viel Heizöl hacken, um den Wasserdampf für Antrieb und Warnton zu erzeugen, der uns heute noch geblieben ist. 
Eine Stunde Nostalgie mit einer 100 jährigen Geschichte, das hat auch etwas, das wir auf Borkum nicht missen möchten!
Nach einem ausgiebigen Frühstück sind wir am nächsten Tag mit dem Auto zu unserer  Insel-Tour in Richtung Ostland gestartet. Mit dem Auto, fragt man sich, ja, meine gehbehinderte Frau, mit einem Pflegegrad behaftet, sie möchte auch mal die Menschen und das Innere der Insel kennenlernen.
Vorbei am Flughafen mit einem Schwenk in Richtung Nordstrand führt uns der Weg zu einem Kaffee-Stopp direkt ins Café Ostland.
Moin, mit Abstand seid ihr hier die besten Gäste, so die Begrüßung vom Wirt! 
Weiter gehts mit dem Auto von Ost nach Süd zur Reede Borkum. 
Die teilweise gepflasterten Straßen haben uns den Eindruck vermittelt, hier hat man Pflastersteine zur Geschwindigkeitsbegrenzung bewusst tiefer gelegt oder gar mit Absicht auch vergessen. 
Am Fähranleger und Yachthafen der Insel ist auch hier für die Borkumbahn die Endstation. 
Für neu ankommende Gäste wiederum eine tolle Fahrt zum Bahnhof der Innenstadt von Borkum. 
Der Weg mit dem Auto führt uns zurück zum Hotelparkplatz. 
Zu Fuß und mit dem allradgetriebenen Rollator meiner Frau geht es steil bergauf zur Promenade auf den Damm. 
Der Sonnenuntergang mit Blick auf das  „Wattenmeer“ und  die Robbenbänke, das sind schon Augenschmaus und Lebensfreude pur.
Übrigens haben wir auf dem Rückweg in einer urigen Kneipe den Klabautermann getroffen und mit ihm einen oder gar zwei Sanddorn mit 54 Umdrehungen trinken müssen!
Prost daheim!
Vom Westland aus starten wir am nächsten Tag unsere Radtour mit einem getriebenen E-Bike als Doppelsitzer. 
Auf gehts bei unserer Tour am Kleinen Leuchtturm vorbei hin zum Neuen Leuchtturm.  
Die zurückgelegte Strecke ist zwar nicht die Längste aber das Leihen dieser Fahrräder ist bei schönem Wetter sehr zeitintensiv und schweißtreibend.
Deshalb den ersten Einkehrschwung  im Auge, der führt uns direkt ins Restaurant „Heimliche Liebe.“
Nach dem Auftanken und prüfen der Wasserstände geht es auf den  Norddünen weiter zum Muschelfeld, Olde Dünen,  Kobbel-Dünen hin zum Nordstrand. Über das Ostland, Tüskendör und dem Flugplatz, den wir noch vogelfrei in guter Erinnerung haben, führt uns der Weg zurück ins Westland. 
Die heutige Endstation ist der Alte Leuchtturm. 
Ohne Fahrrad sind wir dann ausgelaucht und auf Schusters Rappen im Hotel angekommen. 
Im Restaurant „Klabautermann“ haben wir den Tag mit einem leckeren Abendessen in toller Atmosphäre ausklingen lassen. Meine Karin hat bei diesem Urlaub zeitweise auch ihre Behinderungen vergessen können.
„Borkum, wir kommen im nächsten Jahr wieder!“

Danke nochmals für einen schönen Aufenthalt in einem tollen Hotel in das gerne Menschen mit Behinderungen wieder kommen werden.

Mit gesunden Grüßen aus Kamp-Lintfort

Lutz M.

 

Geschichte von Ruth und Uli

BORKUM - DIE WÜSTE

Wir machen eine längere Wanderung zum Ostland auf der Insel Borkum. Die Fahrräder müssen wir wegen sehr sandigem Boden vor erreichen unseres Ziels an der Aussichtsdüne abstellen und es geht zu Fuß an die äußerste östliche Spitze der Insel zur Hooge Hörn.

Der Weg dort hin führt über Salzwiesen, die eine außerordentliche Flora zu bieten haben. An der Ostspitze angekommen kann man in der Ferne die Vogelinsel Memmert und die Insel Juist sehen.

Der Rückweg führt dann durch den tiefen Sand, abseits der prachtvollen Dünen. Nach einer Stunde fallen uns immer mehr die vielen Muscheln und die toten Krebse auf, die entweder ausgetrocknet sind, oder von den Möwen nicht ganz verzehrt wurden. Es ist sehr heiß und die Sonne brennt unbarmherzig von einem wolkenlosen Himmel. Schattenspendende Dinge sind nicht zu sehen. Keine Oase weit und breit und der Durst wird immer größer. Müde stampfen wir durch den Sand und erwarten jeden Moment eine Fata Morgana oder das Gerippe eines Kamels, bis wir schließlich völlig KO den Abzweig zu unseren abgestellten Fahrrädern erreichen.  Das Cafe Ostland ist überfüllt und wir radeln weiter, bis Ruth irgendwann einfach mit dem Fahrrad umkippt. Es ist ihr aber nichts passiert und wir erreichen schließlich lechzend den Biergarten vom Upholmhof. Das Zischen des kühlen Getränks ist uns noch gut in Erinnerung und wir haben einen unvergesslichen Tag auf unserer Lieblingsinsel erlebt. Jetzt hoffen wir, dass wir im Mai unsere Buchung auch einhalten können und uns Corona keinen Strich durch unseren schon lange geplanten und gebuchten Urlaub macht.

 

Bis bald Ruth und Uli aus Essen

Gedicht von Regina F.

Borkum, immer eine Reise wert

 

Wenn meine Kraft zu Ende geht

Gedanken, wie vom Wind zerweht

die Müdigkeit mein treu` Begleiter

dann denke ich, wie geht’s wohl weiter?

 

Ich schlafe schlecht, bin morgens tot

es interessiert kein Morgenrot

arbeiten wird zur schweren Last

ich hab wohl wieder was verpasst

und zwar den Auszeit-Augenblick

da fehlt mir wohl etwas Geschick…

 

Ist das Burnout ?- nein, will ich nicht

jetzt ist mit Allem erst mal Schicht

ich setz’ es um, fahr raus ans Meer

das gibt der Planer zwar nicht her

doch habe ich es eingerichtet

und nicht wie oft schon drauf verzichtet

 

Ich komme an und geh’ zum Strand

schon fühle ich es, „sehe Land“

bin grad noch mal davongekommen

denk ich und fühle mich benommen

lauf’ lange noch am Meer entlang

und mir ist plötzlich nicht mehr bang

 

Die Stille hier ist eine raue

eine der ich so sehr vertraue

es rauscht mal laut, dann wieder leise

das Meer, es spricht auf seine Weise

viel später liege ich noch wach

vermiss’ ihn nicht, den Großstadtkrach…

 

Wie anders fühle ich mich hier

es gibt nur mich und gar kein „Wir“

ich schlafe tief, lad’ wieder auf.

das Meer es heilt, ich schwör’ darauf.

 

Die Stille wird zum guten Freund.

bin nach drei Tagen leicht gebräunt

… und meine Kraft zurückgekehrt

 

das war mir diese Reise wert!

 

Gedicht von Daniela D.

BORKUM warum lieb ich dich,

was bist Du nur für mich??

 

Eine Insel im Nordwesten, 

die wollte ich mal testen. 

 

Sie ist die Größte, sagt der Pinsel,

eine ostfriesisch schöne Insel. 

 

Malerische Strände, 

auch das, das spricht schon Bände. 

 

Und immer ist hier frische Luft, 

nicht so ein Großstadt Übelduft. 

 

Eine kleine Stadt die gibt's hier auch, 

da kauf ich dann, was ich so brauch. 

 

Da geh ich bummeln, jeden Tag, 

mit einem Eis, wie ich es mag. 

 

Jeden Tag da gibt's ein Eis des Tages, 

kennst Du nicht, dann wag es. 

 

Und mein Weg, der führt in jedem Fall, 

mich immer in den Pferdestall. 

 

Die Kneipe auf der Insel ist mir gut bekannt,

alle die dort arbeiten, von weitem ich erkannt. 

 

Hier trinkt man kein Bier, sondern ein Pferd, 

das muss man wissen, sonst ist man verkehrt. 

 

Bei Byls da gibt es frischen Fisch, 

auch der muss im Urlaub auf den Tisch. 

 

Oder im Alt Borkum ein frisches Steak, 

dem steht sicher Nichts im Weg. 

 

Vielleicht mag auch jemand lieber Pizza, 

doch dafür braucht man nicht nach Nizza. 

 

Da schwingt man sich ans Telefon,

und schwupp di wupp, da kommt sie schon. 

 

Das war jetzt hier sehr kulinarisch, 

doch ist man hier auch solidarisch. 

 

Wer will, der nimmt sein Auto mit, 

das ist ja sowieso der Hit. 

 

Doch für die schönste Zeit, 

steht ein Fahrrad hier bereit. 

 

Am Strand entlang, durch weite Flur, 

immer hab ich Gegenwind, was mach ich nur? 

 

Meine Beine vom trampeln ganz weich, 

ich schaffe ihn einfach nicht, den Deich. 

 

Ach egal, was es auch ist, 

BORKUM, Du für mich die Beste bist. 

 

 

Herzlichst 

Daniela D.

Eine Botschaft der AG "EMS"-Mitarbeiter

"Worauf freust Du Dich, wenn wir endlich wieder alle Gäste an Bord begrüßen dürfen?"
Wir haben uns die Kamera geschnappt und dabei die ganz spontanen Reaktionen und Antworten unser Kolleg*innen aus verschiedenen Abteilungen festgehalten.


Wenn ich wieder am Borkumer Strand bin, möchte ich…

  • … an einer Milchbude einen Cocktail trinken
  • … spazieren gehen
  • … Sandburgen bauen
  • … die Seele baumeln lassen
  • … auf den Leuchtturm steigen
  • … barfuß am Strand spazieren
  • … Milchreis an den Milchbuden schlemmen
  • … Kartoffelsuppe mit Krabben im Dünenbudje genießen
  • … schöne Fotos machen
  • … ein Strandzelt in der ersten Reihe mieten
  • … am Saum der Wellen spazieren gehen
  • … in die Wolken am Himmel träumen und Figuren ausdenken
  • … die Sonne genießen
  • … einfach aufs Meer schauen
  • … träumen, träumen, träumen…
  • … mit den Füßen in der Nordsee stehen
  • … auf die Wellen blicken
  • … Licht und Luft auf der Haut spüren
  • … bei Qigong am Strand teilnehmen
  • … im Strandkorb mit Cappuccino und Matjes-Brötchen sitzen
  • … den Sonnenuntergang anschauen
  • … Muscheln bei einem gemütlichen Strand-Spaziergang sammeln
  • … Ostfriesentee mit Kluntje und Sahne genießen
  • … mit meiner Enkeltochter den Strand erkunden
  • … einen Sanddorncocktail genießen
  • … Spuren im Sand hinterlassen
  • … im Meer baden und tief durchatmen
  • … die Hochzeitsfeier meiner Tochter feiern
  • … mich an der Schönheit der Insel erfreuen
  • … die Seehunde bestaunen
  • … auf der Kurpromenade einem Konzert zuhören
  • … mit dem Katamaran fahren
  • … in der Nordsee schwimmen
  • … auf einer Bank sitzen und aufs Meer schauen
  • … in den Bauernstuben am Ostland eine Krabbensuppe essen
  • ... mit meinen Freunden zum Dünenbudje wandern und Milchreis mit heißen Kirschen essen
  • … mit dem Fahrrad über die Insel fahren
  • … abends die schönen Augenblicke an der Promenade genießen
  • … ein Krabbenbrötchen im Knurrhahn essen
  • … ein kühles Bier trinken


Borkumer Rezeptideen

Borkumer Sanddorntorte

Für den Teig:

3             Ei(er)                 
175 g     Zucker                    
1 Msp.  Zimt                        
100 g     Mehl                        
50 g       Speisestärke                
2 TL, gestr.  Backpulver
75 g       Konfitüre (Sanddorn) zum Bestreichen

Für die Creme:

150 ml  Saft (Sanddorn)
8 Blätter Gelatine, weiße
300 g Naturjoghurt
600 ml  Sahne

                       
Für die Garnitur:

200 g     Sahne
2 TL        Sahnesteif
50 g       Krokant zum Bestreuen
10 g       Kakaopulver zum Bestäuben
50 g       Konfitüre (Sanddorn) zum Verzieren

Zubereitung:

1. Zunächst den Backofen auf 180° Grad vorheizen.

2. Die Eier mit dem Zucker und Zimt schaumig zu Schnee schlagen. Danach das Mehl mit der Speisestärke und Backpulver vermischen, auf den Eischnee sieben und unterheben. Den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Springform (26 cm) füllen und alles schön glattstreichen.

3. Im heißen Backofen den Teig 25 Minuten backen. Diesen danach herausnehmen, das Backpapier mit kaltem Wasser bestreichen und vorsichtig abziehen. Den Biskuitboden auf einem Kuchengitter abkühlen lassen, anschließend oben gerade schneiden und einmal waagerecht durchschneiden.

4. Den unteren Boden mit 75 g Sanddornkonfitüre bestreichen und auf eine Tortenplatte legen. Mit einem Tortenring die Tortenplatte umschließen.

5. Für die Creme den Sanddornsaft mit Zimt und Zucker erhitzen. Die gewässerte, ausgedrückte Gelatine darin auflösen. Den Joghurt in den noch warmen Saft rühren. Danach 600 ml Sahne steifschlagen und unterheben. Die Creme auf den Biskuitboden geben und glatt treichen. Dann den zweiten Boden darauflegen und im Kühlschrank fest werden lassen. Anschließend den Tortenring entfernen.

6. Die 200 ml Sahne mit dem Sahnesteif schlagen. Mit dem größten Teil davon die Torte rundherum damit bestreichen und mit Krokant bestreuen. Die restliche Sahne dann in einen Spritzbeutel füllen und Kreise auf die Torte spritzen. 50 g Sanddornkonfitüre in die Mitte der Kreise füllen und die Torte mit dem Kakaopulver verzieren. Bis zum Verzehr die Torte kühlstellen.

Guten Appetit!

Borkumer Sanddornsirup

Man nehme: 

500 ml  Sanddornsaft, naturtrüb
500 g    Kandiszucker (Krümel Kandis)
Vermische den Sanddornsaft mit dem Kandiszucker und bringe diese Masse zum Kochen und danach auf niedriger Stufe für 10 Minuten einkochen lassen. Noch heiß kannst Du den Sirup in kleine Flaschen abfüllen und anschließend kühl lagern.

Lasse ihn Dir zu leckeren Pfannkuchen oder Waffeln schmecken - Guten Appetit!

Borkumer Sandkuchen

Man nehme für einen Kuchen:

Für die Kastenform (30 x 11 cm):

  • etwas   Fett
  • Backpapier

Für den Rührteig:

  • 250 g Butter oder Margarine
  • 200 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillin-Zucker
  • 1 Pr. Salz
  • etwa 4 Tropfen Dr. Oetker Natürliches Zitronen-Aroma (aus Rö.)
  • 4 Eier (Größe M)
  • 125 g Weizenmehl
  • 125 g Speisestärke
  • ½ gestr. TL Backpulver

Zubereitung:

1. Butter oder Margarine zerlassen, in eine Rührschüssel geben und kaltstellen.
2. Kastenform fetten und mit Backpapier auslegen. Backofen vorheizen (Ober-/Unterhitze etwa 170 °C / Heißluft etwa 150 °C)
3. Das wieder festgewordene Fett mit einem Mixer (Rührstäbe) auf höchster Stufe zu einer weißcremigen Masse rühren.
4. Nach und nach Zucker, Vanillin-Zucker, Salz und Zitronen-Aroma unter Rühren zufügen, bis eine gebundene Masse entstanden ist.
5. Jedes Ei etwa ½ Min. auf höchster Stufe unterrühren. Mehl, Speisestärke und Backpulver mischen und portionsweise auf mittlerer Stufe unterrühren.
6. Teig in die Kastenform füllen und glattstreichen. Die Form auf dem Rost in den Backofen schieben. Die Backzeit beträgt etwa 70 Min.
7. Nach dem Backen den Sandkuchen auf einen Kuchenrost stürzen. Form und Backpapier entfernen und den Kuchen erkalten lassen.

Nach Belieben vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen. Guten Appetit!

Borkumer Salzfleisch

Zutaten für 5 Personen:

Salzfleisch:

1 kg Salzfleisch
2 Zwiebeln
3 Lorbeerblätter
3 EL Salz

Meerrettich-Sauce:

80 g Meerrettich
80 g Sahnemeerrettich
1 EL Sahne
125 ml Milch
1 EL Mehl
50 g Butter
Etwas Pfeffer zum abschmecken

Beilagen:

500 g Kartoffeln (mehlig)
75 g Butter
Etwas Salz und Muskatnuss zum abschmecken
1 EL Butter
400 g Kürbis (Glas)
350 g Rote Beete (Glas)

Für die Zubereitung des Salzfleisches werden Zwiebeln, Lorbeerblätter, Fleisch und Salz in einen großen Topf gegeben, welcher mit kaltem Wasser gefüllt ist. Wichtig ist, dass alles bedeckt ist. Das Ganze dann aufkochen und anschließend für 2 Stunden bei geringer Temperatur köcheln lassen.

Für die Meerrettich-Soße 50 g ausgelassene Butter mit Mehl verrühren. Danach die Milch einrühren, wobei keine Klümpchen entstehen sollten. Zwei große Schöpfkellen vom Kochwasser des Fleisches hinzugeben und kurz kochen lassen. Zuletzt Meerrettich aus den Gläsern einrühren und mit Pfeffer abschmecken. Falls das Ganze zu scharf wird, einfach etwas Sahne unterrühren!

Zubereitung Beilagen: Zunächst Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden. Diese dann in Salzwasser weichkochen und dann abgießen. Anschließend die Butter auslassen und die gesamten Kartoffeln darin stampfen. Am besten mit Muskatnuss alles abschmecken.
Rote Bete und Kürbis aus dem Glas schmecken ebenfalls sehr gut dazu.

Borkumer Pferdeäpfel

Man nehme für ca. 20-25 Pferdeäpfel: 

  • 170 g Zucker 
  • 2x Eiweiß
  • 85 g Haselnüsse gemahlen 
  • 335 g Marzipan 
  • 3 EL (gestrichen) Sonnenblumenkerne 
  • 3 EL (gestrichen) Sesam
  • 3 EL (gestrichen) Leinsamen

Zubereitung: 

  1. Zuerst verkneten Sie den Marzipan mit dem Zucker und den gemahlenen Haselnüssen zu einer homogenen Masse. 
  2. Anschließend wird das Eiweiß steif geschlagen und zur Marzipanmasse hinzugegeben. 
  3. Nun können aus der Masse kleine Kugeln geformt werden (ca. 25-30 g).
  4. Für die Panade: Vermischen Sie die Sonnenblumenkerne, den Sesam und die Leinsamen gründlich miteinander.
  5. Mit angefeuchteten Fingern werden die vorbereiteten Kugeln in die Körnermischung gegeben und zu kleinen Fladen gedrückt. Anschließend in der Körnermischung einmal wenden.
  6. Die fertigen Fladen für ca. 15 Minuten bei 200 Grad in den Ofen schieben. 
  7. Sich schmecken lassen!
Heiße Schokolade

Zutaten für 2 Personen

  • 250 ml Milch
  • 150 ml Sahne
  • 75 g Schokolade, zartbitter, gehackt
  • 1 Vanilleschote(n), aufgeschlitzt
  • 2 TL Zucker
  • evtl. Schokoladenraspel oder
  • Mini-Marshmallows oder
  • Kakaopulver oder
  • Sahne, geschlagene

 

Milch, Sahne, Vanilleschote und Zucker in einen Topf geben und unter Rühren langsam erhitzen. Die Schokolade in Stücke brechen und zur heißen Milch dazugeben. So lange umrühren, bis diese geschmolzen ist. Hinterher in Tassen füllen und jeweils mit Schokoraspeln, geschlagener Sahne, Mini-Marshmallows oder Kakaopulver dekorieren und gleich servieren. Lasst ihn Euch schmecken!


Lesetipps

Das Meer und die Inseln haben die Menschen schon immer fasziniert und zu Kunstwerken inspiriert. Auch viele Gedichte sind daraus entstanden, die wir Ihnen hier empfehlen möchten. Haben Sie vielleicht selber schon eins verfasst? Dürfen wir es hier veröffentlichen? Wir freuen uns über Ihre Mail an flaschenpost@ag-ems.de mit Betreff "Gedicht".

 

Dorenkat - Wilhelm Busch

Hermine sagte mir, sie wollte,
Daß ich ihr mal was dichten sollte. -
Ich sagte ja! - Und also hü!
Fährt jetzt mein Geist per Phantasie
Nach Borkum, legt sich auf die Düne
Und dichtet was für die Hermine.
Von einer Düne sieht man weit. 

Weiterlesen

Abenddämmerung - Heinrich Heine

Am blassen Meeresstrande
Saß ich gedankenbekümmert und einsam.
Die Sonne neigte sich tiefer, und warf
Glührote Streifen auf das Wasser,
Und die weißen, weiten Wellen,
Von der Flut gedrängt,
Schäumten und rauschten näher und näher

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